Das Staatliche Gymnasium »Albert Schweitzer« in Sömmerda konnte 79 Prozent aller Schulmitglieder für die Selbstverpflichtung der Schule ohne Rassismus- Schule mit Courage gewinnen. Sie machten sich das Menschenbild ihres Namensgebers Albert Schweitzer zum Vorbild. Sie wählten die Sängerin Christina Rommel zu ihrer Patin.
Die Wanderausstellung: »Was glaubst du denn?! Muslime in Deutschland« war drei Wochen lang in Erfurter Courage-Schule »Gemeinschaftsschule am Roten Berg« zu besichtigen.
Die Ausstellung gibt Zahlen & Fakten, thematisiert Vorurteile, gibt Portraits von Muslimas und Muslimen, lässt über wichtige Ereignisse/Entwicklungen der letzten 26 Jahre nachdenken, erzählt kurze Geschichten in Comicform, liefert Informationen zu den zentralen Begriffen des Islams und zeigt kurze Animationsfilme.
Die Landeskoordination Thüringen war auch dabei und wurde durch drei Schülerinnen durch die Ausstellung begleitet. Dafür wurden sie mit anderen Schüler*innen zu Peer Guides ausgebildet. Den Schüler*innen hat das Projekt Spaß gemacht, weil sie Verantwortung übernehmen konnten und ihnen diese Selbstständigkeit zugetraut wurde.
In dem 2–tägigen Workshop hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, Strategien zu erproben, um im Berufs-Alltag menschenverachtende Einstellungen argumentativ zu widerlegen und situationsangemessen zu handeln. Die Veranstaltung wurde in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen durchgeführt. Drei Trainer*innen des Netzwerkes für Demokratie und Courage e. V. leiteten den Workshop.
Die Freie Waldorfschule in Eisenach ist die 38. Courage-Schule in Thüringen. 90% aller Schulmitglieder haben sich zum Selbstverständnis einer Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage bekannt. Die feierliche Titelverleihung fand am 19. Februar in der Aula mit einem festlichen Programm statt. Als Paten hat die Schule den ehemaligen Schüler und Mitarbeiter des Asylberatungsstelle des Caritasverbandes für Dresden e.V., Conrad Blumenstein, gewinnen können. Er möchte Workshops zu den Themen Flucht und Asyl und Diskriminierung an der Schule anbieten.
Der Einladung zum Fachtag waren zahlreiche Schüler*innen, Lehrer*innen, Sozialarbeiter*innen, Mitarbeiter*innen in Verwaltung, Wissenschaft und Projekten gefolgt. Prof. Dr. Hermann Veith und Lukas Haun informierten in ihren Vorträgen über die Umsetzungsmöglichkeiten, Chancen sowie die rechtlichen Grundlagen von Schüler*innenmitbestimmung in Thüringen. Danach tauschten sich die Teilnehmenden über die eigenen Erfahrungen aus und sammelten Ideen für die Praxis. Am Nachmittag diskutierten alle, welche Rolle und Funktion sie selbst in der Ausgestaltung der Schüler*innenmitwirkung haben und wo sie Unterstützungsbedarf sehen. Die Arbeitsergebnisse der Workshopgruppen wurde vom Team des Analyse – Improvsationstheater in Szene gesetzt. Es war ein interessanter Fachtag, an dem noch mehr pädagogische Fachtkräfte hätten teilnehmen können.
In der Staatlichen Gemeinschaftsschule Oldisleben haben 90 % aller Beteiligten der Schule unterschrieben, um eine Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage zu werden. In einem feierlichen Festakt wurde der Schule am 20. November der Titel »SoR–SmC« verliehen. Die Patin ist die Bundestagsabgeordnete Kersten Steinke.
Urkunde 20 Jahre als Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage
Festveranstaltung Eröffnng
Schulchor
Jugendorchester
Wunschzettel für Luftballonaktion
Wünsche steigen zum Himmel
Luftballonaktion - Wünsche steigen zum Himmel
Muskalische Begleitung
Das Thüringer Courage-Netzwerk feiert 20jähriges Bestehen. 1995 trat das Gymnasium Georgianum Hildburghausen dem bundesweiten Netzwerk bei. Es war die erste Thüringer Schule und die vierte Schule bundesweit, die den Titel »Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage« verliehen bekam. In allen Jahren setzte sich die Schule unermüdlich für Vielfalt und gegen Diskriminierung ein. Am 14. November feierte die Schule das 20–jährige Jubiläum. Es war ein wirklich feierlicher, vielfältiger und gelungener Tag. Vielen Dank den Organisator*innen!
Der Ministerpräsident Bodo Ramelow sprach die Grußworte und die Bildungsministerin übermittelte herzliche Glückwünsche.
Die Staatliche Regelschule »Wilhelm Hey« Ichtershausen wurde im September als »Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage« anerkannt. Die feierliche Titelverleihung fand am 13. November 2015 statt. Den musikalischen Rahmen der Titelverleihung gestaltete der Pate des Projektes die Pop-Rock-Band Eule Müller aus Erfurt.
Zum zweiten Mal trafen sich Vertreter*innen aus den Thüringer Courage-Schulen sowie interessierten Schulen in der EJBW. Ca.170 Teilnehmende und Mitwirkende kamen zum Landestreffen mit dem Titel »Hingucken statt Wegschauen«. Der bunte Vormittag und spannende Workshops am Nachmittag luden zum Mitmachen und Diskutieren ein. Schulen präsentierten Projektergebnisse. Die Teilnehmer*innen konnten sich von vielfältigen Angeboten für die eigene Projektarbeit inspirieren lassen.
Muhammad Khan_Sprecher des Islamischen Kulturzentrums Erfurt
Die Schüler*innen des Evangelischen Ratsgymnasiums Erfurt haben sich gemeinsam mit anderen Schülergruppen aus Erfurt und Meiningen auf Abrahams Spuren begeben. Jeweils in einer muslimischen, jüdischen und christlichen Gemeinde fanden »Stationen des Lernens« statt.
Muhammad Khan, Sprecher des Islamischen Kulturzentrums Erfurt, stellte im Gebetsraum der Erfurter Moschee Grundlagen des Islams vor, beantwortete Fragen zur islamischen Theologie und auch zu aktuellen Herausforderungen und Konflikten.