Landeskoordination Thüringen

Archiv (Seite 1/9)

25. Mai 2022

Erfolgreicher Workshop zur Stärkung der Schüler*innenvertretung

  • Schülr\*innen am Tablet

    Schülr\*innen am Tablet

  • Schüler\*innen bei einem Spiel

    Schüler\*innen bei einem Spiel

  • Schüler\*innen in der Gruppenarbeit

    Schüler\*innen in der Gruppenarbeit

  • Schüler\*innen im Gespräch

    Schüler\*innen im Gespräch

Aktive Schülervertretungsarbeit macht Schule bunter und schülerfreundlicher. Dafür braucht es Schüler*innen, die eigene Projekte und Aktionen planen, andere einbeziehen, demokratische Abstimmungsprozesse moderieren und mit Hindernissen umgehen können.
Am 24. und 25. Mai besuchten Schüler*innen und Pädagog*innen von sieben Courage-Schulen die EJBW, um an dem Seminar teilzunehmen. Zentral ging es um den gegenseitigen Austausch zur SV-Arbeit in den vergangenen Monaten, die Projektplanung und die Möglichkeit der Unterstützung durch die Landeskoordination »Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage« bei zahlreichen Aktionen und Vorhaben an der Schule. Aufbauend auf den Erfahrungen der Teilnehmenden konnten im gegenseitigen Austausch einige Ideen für das noch laufende und das kommende Schuljahr entwickelt werden.

28. Februar 2022

Seminar zur Weimarer Republik

Schüler*innen des Seiler Gymnasiums Schlotheim besuchten vom 28.02 bis zum 02.-03.2022 die EJBW und beschäftigen sich mit der Weimarer Verfassung und dem Start in die neue Demokratie nach dem Zweiten Weltkrieg.
Was waren die Neuerungen der Weimarer Verfassung, wie war die Aufbruchsstimmung nach dem Ersten Weltkrieg und dem Start in die neue Demokratie? Was führte zu deren Untergang? Und nicht zuletzt: Wie ist die Erinnerung an diesen Abschnitt der deutschen Geschichte und welche Bedeutung hat sie für die Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft? Diesen Fragen gingen die Jugendlichen auf den Grund: sie analysierten verschiedenste Quellen (z.B. Filme, Fotos, Wahlplakate, Zitate), erkundeten die Stadt und besuchten dabei das Haus der Weimarer Republik sowie das Stadtmuseum Weimar. Auf der Grundlage und im Abgleich mit den historischen Informationen machten sie sich auch Gedanken über heutige Entwicklungen. Hierbei war der Fokus auf Themen wie Gleichberechtigung/​Emanzipation, Bedeutung der Medien wie auch soziale Gerechtigkeit und Zukunft der Arbeit.

31. Januar 2022

Projektwoche der Vielfalt an der Anna Amalia Grundschule Weimar

  • Durch Schüler\*innen gestaltetes Plakat zur Geschichte des Rassismus

    Durch Schüler\*innen gestaltetes Plakat zur Geschichte des Rassismus

  • Dur Schüler\*innen gestaltetes Plakat zu verschiedenen Hautfarben

    Dur Schüler\*innen gestaltetes Plakat zu verschiedenen Hautfarben

  • Durch Schüler\*innen gestaltetes Plakat für Vielfalt und gegen Rassismus

    Durch Schüler\*innen gestaltetes Plakat für Vielfalt und gegen Rassismus

Workshops zu verschiedenen Lebenswelten und rassismuskritischer Bildung

In wechselnden Kleingruppen beschäftigen sich Schüler*innen der Anna Amalia Grundschule Weimar in der Zeit vom 31.01. – 03.02.2022 im Rahmen der Projektwoche der Vielfalt mit verschiedenen Themen . Sie fanden wechselnde Workshops zum Thema »Fremde Kulturen kennenlernen« mit Amelie Basan und Blanca De Rojas Sanjuan von Escolar Popular in der EKM e.V statt. Außerdem setzten sie sich mit verschiedenen Perspektiven von Rassismus und Vielfalt und der Geschichte des Rassismus auseinander. Unser Dank gilt insbesondere Dorothee Krautwurst, die einen tollen Workshop konzipierte und dieses Thema wunderbar anschaulich für Grundschüler*innen aufbereitete. Es entstanden viele Plakate, die zeigen, dass dieses Thema auch bereits in der Grundschule bearbeitet werden kann.

10. Dezember 2021

Gemeinschaftsschule Otto Lilienthal Erfurt als 64. Schule!

  • Schüler*innen während der Titelverleihung

    Schüler*innen während der Titelverleihung

Bei dieser Titelverleihung waren aus allen Gruppen und Jahrgängen jeweils Vertreter*innen anwesend. Oberstaatsanwalt Uwe Strewe unterstützt die Schule als Pate. Er setzt sich seit Jahren für die Sensibilisierung im Themenfeld Drogen, Gewalt, Rassismus und Rechtsextremismus im Jugendbereich ein.

25. November 2021

Das Albert Schweitzer Gymnasium in Erfurt ist die 63. Courage Schule!

  • Patin Rebecca Schubert bei ihrer Re zur Titelverleihung

    Patin Rebecca Schubert bei ihrer Re zur Titelverleihung

  • Schüler*innen bei der Titelverleihung

    Schüler*innen bei der Titelverleihung

Die Seminarfachgruppe, bestehend aus Madleen, Nhi, Hedda und Anh, hat das Projekt an der Schule bekannt gemacht. Alleine die Abstimmung bei fast 1000 Personen an der Schule zu mangen war eine riesige Herausforderung. Dann organisierten sie die Titelverleihung und schafften es trotz Abstandsregeln, begrenzter Teilnahmezahlen, Kontaktverfolgungspficht eine wunderbare gelungene und festliche Feier zu organisieren. In der Aula trafen sich Schüler*innen aus jeder Klasse selbt Livemusik war zu hören.
Als Patin haben die Schüler*innen Rebecca Schubert vom Erinnerungsort Topf & Söhne für Ihr Vorhaben gewinnen können:
Ihr Statement: »Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage, weil die Widerstandskraft der Demokratie und die Wirksamkeit der in der Verfassung garantierten Menschenrechte von unseren Handlungen und von unserer Haltung  – auch gegenüber unserer Vergangenheit – abhängen. Ich glaube, dass eine offene, kritisch reflektierte Schulkultur junge Menschen ermutigen kann, mitmenschlich zu fühlen, zu denken und zu handeln.«
Ein ganz großes Dankeschön an die Schüler*innen!

09. November 2021

Wanderausstellung »Ach, so ist das?!« am Gymnasium »Am Lindenberg«

  • Schüler*innen sehen sich gemeinsam die Ausstellung an

    Schüler*innen sehen sich gemeinsam die Ausstellung an

In der Zeit vom 04. Oktober bis zum 21. Oktober beherbergte das Gymnasium »Am Lindenberg« in Ilmenau die Wanderausstellung »Ach, so ist das?!«

Der Ausstellung für Thüringer Schulen mit Comics von Martina Schradi zum Thema »Vielfalt von geschlechtlichen Identitäten und sexuellen Orientierungen« liegen wahre Geschichten von Menschen mit verschiedenen geschlechtlichen Identitäten und sexuellen Orientierungen zugrunde.
Die Ausstellung lud so alle Schüler*innen ein, sich in der vielfältigen Welt des Menschseins umzusehen und die eigene Haltung zu diesem Thema zu hinterfragen. So sollte die Vielfalt von sexuellen Orientierungen, geschlechtlichen Identitäten und verschiedenen Beziehungsformen sichtbar und greifbar gemacht werden – abseits von gängigen Klischees und Vorurteilen. Im Zentrum steht die Frage, welche Schwierigkeiten Menschen erleben, welchen Herausforderungen sie ausgesetzt sind und welche positiven Erfahrungen sie machen können, wenn sie bspw. eine sexuelle Orientierung leben, welche nicht der Mehrheit in der Gesellschaft entspricht.

Bereitgestellt wurde das Material von der Landeskoordination Thüringen Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage.
Habt auch ihr Lust, die Ausstellung an Eure Schule zu holen, wendet euch gerne an uns.

Gefördert wurde die Ausstellung durch den Freistaat Thüringen und das Thüringer Landesprogramm für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit. In Kooperation mit ,miteinanders Aufklärung an Schulen´ und ,pro familia Deutsche Gesellschaft für Familienplanung, Sexualpädagogik und Sexualberatung e. V.´.

20. Oktober 2021

dis.kurs online

Eine Dialogreihe zu Alltagsrassismus & anderen Diskriminierungsformen am Humboldt-Gymnasiums Weimar.
Es wurden Alltagsrassismus und andere Diskriminierungsformen an der Schule durch die Perspektive der Betroffenen thematisiert.

Die Dialogreihe wurde geführt mit

Robert Ramzi Ghandour, Islam- und Politikwissenschaftler, ehemaliger
Schüler der Schule (Gast)
Kathrin Schuchardt, freie Demokratiepädagogin (Moderation)
Team »Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage« des HGW (Co-
Moderation)

Wann? 20.10.2021, 17 Uhr (Dauer: ca. eine Stunde)
Wo? Online über BigBlueButton

17. September 2021

Silbersalzfestival

  • Vertrauen in politische Ebene

    Vertrauen in politische Ebene

  • Betroffenheit von Einschränkungen

    Betroffenheit von Einschränkungen

  • Was hat dich in der Pandemie persönlich am meisten beeinträchtigt?

    Was hat dich in der Pandemie persönlich am meisten beeinträchtigt?

Auswirkungen der Pandemie auf die demokratischen Rechte Jugendlicher: Was will ich, was darf ich, was kann ich fordern?

Kinder und Jugendliche sind durch die Corona-Pandemie besonders betroffen: Ihr Recht auf Bildung kann zeitweise durch wiederholende Schulschließungen und digitalisierten Unterricht immer wieder nicht angemessen eingelöst werden, viele fürchten um ihre Abschlüsse.
Und noch weniger können sie ihren Lebensstil und den Wunsch nach Kontakten, persönlicher Freiheit und Freizeit in öffentlichen Räumen in die Tat umsetzen. Was tun, wenn alle Clubs und Vereine, Kinos, Theater und Museen geschlossen sind, man sich nicht treffen soll und auch die meisten Läden dicht sind?
Welche Auswirkungen hat die Pandemie auf die demokratischen Rechte von Jugendlichen? Was ist demokratisch vertretbar, wo werden Rechte beschnitten, und geschieht dies zu Recht?

Schüler*innen-Team des 10./​11. Jahrgangs aus Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen haben ihre Mitschüler*innen befragt und die Ergebnisse wurden im Rahmen des Silbersalzfestivals von den teilnehmenden Jugendlichen am 17. September in Halle präsentiert. Unterstützung erhielten sie vom Zentrum für Sozialforschung der Martin-Luther-Universität Halle.

Veranstalter waren die Landeskoordinationen »Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage« der drei mitteldeutschen Länder und der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR Wissen).

Förderung der Veranstaltung durch das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport Thüringen, Denk Bunt (Thüringer Landesprogram für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit) und des Staatsministerium für Kultus Freistaat Sachsen

13. September 2021

Seminar zur Bedeutung Buchenwalds in Vergangenheit und Zukunft

Seminar für Jugendliche der Feldatalschule Stadtlengsfeld vom 13.09. – 15.09.2021 sowie des Gymnasiums Scholtheim vom 15.09. – 17.09.2021 in der EJBW

Menschenverachtende Überzeugungen und Weltbilder bleiben auch 75 Jahre nach dem Ende des Nationalsozialismus erschreckend aktuelle Themen. Ein Blick in die Vergangenheit konfrontiert uns mit Fragen für unsere Gegenwart und Zukunft. Wie konnte die nationalsozialistische Diktatur entstehen, warum haben so viele Deutsche mitgemacht, zugeschaut oder weggesehen? Welche Lehren hat man aus dieser Geschichte gezogen? Können wir heute für unser Zusammenleben, unsere Gesellschaft noch etwas daraus lernen? Eine Verbindung aus historischem Lernen mit aktuellen Themenstehen im Fokus dieser Veranstaltung. Ein Besuch der Gedenkstätte Buchenwald und die Auseinandersetzung mit lokalen Bezügen zu Orten im Lebensumfeld sind Teil des Programms.

Förderung der Veranstaltung durch das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport Thüringen, Denk Bunt (Thüringer Landesprogram für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit) und des Staatsministerium für Kultus Freistaat Sachsen und der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen