Landeskoordination Thüringen

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09. November 2021

Wanderausstellung »Ach, so ist das?!« am Gymnasium »Am Lindenberg«

  • Schüler*innen sehen sich gemeinsam die Ausstellung an

    Schüler*innen sehen sich gemeinsam die Ausstellung an

In der Zeit vom 04. Oktober bis zum 21. Oktober beherbergte das Gymnasium »Am Lindenberg« in Ilmenau die Wanderausstellung »Ach, so ist das?!«

Der Ausstellung für Thüringer Schulen mit Comics von Martina Schradi zum Thema »Vielfalt von geschlechtlichen Identitäten und sexuellen Orientierungen« liegen wahre Geschichten von Menschen mit verschiedenen geschlechtlichen Identitäten und sexuellen Orientierungen zugrunde.
Die Ausstellung lud so alle Schüler*innen ein, sich in der vielfältigen Welt des Menschseins umzusehen und die eigene Haltung zu diesem Thema zu hinterfragen. So sollte die Vielfalt von sexuellen Orientierungen, geschlechtlichen Identitäten und verschiedenen Beziehungsformen sichtbar und greifbar gemacht werden – abseits von gängigen Klischees und Vorurteilen. Im Zentrum steht die Frage, welche Schwierigkeiten Menschen erleben, welchen Herausforderungen sie ausgesetzt sind und welche positiven Erfahrungen sie machen können, wenn sie bspw. eine sexuelle Orientierung leben, welche nicht der Mehrheit in der Gesellschaft entspricht.

Bereitgestellt wurde das Material von der Landeskoordination Thüringen Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage.
Habt auch ihr Lust, die Ausstellung an Eure Schule zu holen, wendet euch gerne an uns.

Gefördert wurde die Ausstellung durch den Freistaat Thüringen und das Thüringer Landesprogramm für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit. In Kooperation mit ,miteinanders Aufklärung an Schulen´ und ,pro familia Deutsche Gesellschaft für Familienplanung, Sexualpädagogik und Sexualberatung e. V.´.

20. Oktober 2021

dis.kurs online

Eine Dialogreihe zu Alltagsrassismus & anderen Diskriminierungsformen am Humboldt-Gymnasiums Weimar.
Es wurden Alltagsrassismus und andere Diskriminierungsformen an der Schule durch die Perspektive der Betroffenen thematisiert.

Die Dialogreihe wurde geführt mit

Robert Ramzi Ghandour, Islam- und Politikwissenschaftler, ehemaliger
Schüler der Schule (Gast)
Kathrin Schuchardt, freie Demokratiepädagogin (Moderation)
Team »Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage« des HGW (Co-
Moderation)

Wann? 20.10.2021, 17 Uhr (Dauer: ca. eine Stunde)
Wo? Online über BigBlueButton

17. September 2021

Silbersalzfestival

Auswirkungen der Pandemie auf die demokratischen Rechte Jugendlicher: Was will ich, was darf ich, was kann ich fordern?

Kinder und Jugendliche sind durch die Corona-Pandemie besonders betroffen: Ihr Recht auf Bildung kann zeitweise durch wiederholende Schulschließungen und digitalisierten Unterricht immer wieder nicht angemessen eingelöst werden, viele fürchten um ihre Abschlüsse.
Und noch weniger können sie ihren Lebensstil und den Wunsch nach Kontakten, persönlicher Freiheit und Freizeit in öffentlichen Räumen in die Tat umsetzen. Was tun, wenn alle Clubs und Vereine, Kinos, Theater und Museen geschlossen sind, man sich nicht treffen soll und auch die meisten Läden dicht sind?
Welche Auswirkungen hat die Pandemie auf die demokratischen Rechte von Jugendlichen? Was ist demokratisch vertretbar, wo werden Rechte beschnitten, und geschieht dies zu Recht?

Schüler*innen-Team des 10./​11. Jahrgangs aus Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen haben ihre Mitschüler*innen befragt und die Ergebnisse wurden im Rahmen des Silbersalzfestivals von den teilnehmenden Jugendlichen am 17. September in Halle präsentiert. Unterstützung erhielten sie vom Zentrum für Sozialforschung der Martin-Luther-Universität Halle.

Veranstalter waren die Landeskoordinationen »Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage« der drei mitteldeutschen Länder und der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR Wissen).

Förderung der Veranstaltung durch das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport Thüringen, Denk Bunt (Thüringer Landesprogram für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit) und des Staatsministerium für Kultus Freistaat Sachsen

13. September 2021

Seminar zur Bedeutung Buchenwalds in Vergangenheit und Zukunft

Seminar für Jugendliche der Feldatalschule Stadtlengsfeld vom 13.09. – 15.09.2021 sowie des Gymnasiums Scholtheim vom 15.09. – 17.09.2021 in der EJBW

Menschenverachtende Überzeugungen und Weltbilder bleiben auch 75 Jahre nach dem Ende des Nationalsozialismus erschreckend aktuelle Themen. Ein Blick in die Vergangenheit konfrontiert uns mit Fragen für unsere Gegenwart und Zukunft. Wie konnte die nationalsozialistische Diktatur entstehen, warum haben so viele Deutsche mitgemacht, zugeschaut oder weggesehen? Welche Lehren hat man aus dieser Geschichte gezogen? Können wir heute für unser Zusammenleben, unsere Gesellschaft noch etwas daraus lernen? Eine Verbindung aus historischem Lernen mit aktuellen Themenstehen im Fokus dieser Veranstaltung. Ein Besuch der Gedenkstätte Buchenwald und die Auseinandersetzung mit lokalen Bezügen zu Orten im Lebensumfeld sind Teil des Programms.

Förderung der Veranstaltung durch das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport Thüringen, Denk Bunt (Thüringer Landesprogram für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit) und des Staatsministerium für Kultus Freistaat Sachsen und der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen

21. August 2021

Sommerakademie

Im Rahmen der Sommerakademie, die in EJBW am 16.08–21.08.2021 stattgefunden hat, haben knapp 60 Teilnehmende aus verschiedenen Sozial- oder Geisteswissenschaften Studiengänge einen Praxiseinblick in die politischen Bildung (Rassis*innen in die non-formale politische Bildung gerichtet. Die Teilnehmenden bekamen die Möglichkeit, verschiedene Themen in diesem Bereich auszuprobieren und ihnen wurden verschiedene Projekte vorgestellt. Wissam Mallab gab einen Einblick in die Arbeit der Landeskoordination von »Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage«.

01. August 2021

Auf der Suche nach dem Zwischenraum

Ein Audiowalk von und mit Weimarer Jugendlichen

abspielbar über die App GUIDEMATE
Den kostenfreien Download gibt es hier

Jugendliche aus Weimar haben sich auf die Suche nach neuen Sichtweisen in der Stadt der Dichter und Denker gemacht und haben nach Überschreibungen, Begegnungen, Zwischenräumen und den Potentialen der Stadt gesucht. Sie fragten sich: Wem gehört die Stadt? Wer hat welche Zugangsmöglichkeiten zum öffentlichen Leben? Welche Hindernisse sind »unsichtbar«? Dadurch entstanden ungewohnte Perspektiven auf das nur scheinbar altbekannte Weimar.

Ansprechpartnerin:
Angelika Andrzejewski
Leitung Junges DNT/​ Theaterpädagogin
Tel.: +49 (0)3643 755 247
mehr Infos dazu auf der DNT Homepage.

Hier findet ihr den Flyer zum Projekt

23. Juli 2021

Die 61. Schule im Thüringer Netzwerk!

  • Titelverleihung an der Staatlichen Gemeinschaftsschule Jenaplanschule in Weimar mit Direktorin, stellv. Direktor und den aktiven Schülern

    Titelverleihung an der Staatlichen Gemeinschaftsschule Jenaplanschule in Weimar mit Direktorin, stellv. Direktor und den aktiven Schülern

  • Titelverleihung an der Staatlichen Gemeinschaftsschule Jenaplanschule in Weimar Rede der aktiven SuS

    Titelverleihung an der Staatlichen Gemeinschaftsschule Jenaplanschule in Weimar Rede der aktiven SuS

  • Staatliche Gemeinschaftsschule Jenaplanschule in Weimar an der Hart wird renoviert und zieht ins Ausweichquartier

    Staatliche Gemeinschaftsschule Jenaplanschule in Weimar an der Hart wird renoviert und zieht ins Ausweichquartier

Endlich konnte die Titelverleihung am letzten Schultag auf dem Schulhof stattfinden. Ganz herzlichen Dank den beiden aktiven Schülern Matteo und Lux!! Die Patin ist Angelika Andrzejewski vom Jungen DNT, die ganz intensiv mit der Schule zusammenarbeit und die Schule super unterstützt!
Es entstand in der Zeit der Schulschließungen sogar ein Imagefim, den die beiden mit viel Engagement zusammen mit dem Filmemacher Kay Albrecht produziert haben.
Nach der Titelverleihung liefen alle SuS und Pädagog*innen gemeinsam vom Sandort an der Hart in die Stadt, denn die Schule wird renoviert und zieht für lange Zeit ins Ausweichquartier.

Hier geht es zum Artikel auf derSchulhomepage.

16. Juli 2021

60. Schule ist in Altenburg

  • Titelverleihung

    Titelverleihung

Das Christliche Spalatingymnasium hat endlich den Titel »Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage« verliehen bekommen. Die Titelverleihung musste pandemiebedingt mehrfach verschoben werden und wurde nun, von den Schüler*innen organisiert, unter freiem Himmel durchgeführt. Als Paten haben die Schüler*innen Pfarrer Christian Wolff ausgewählt. Wir sagen herzlichen Glückwunsch und freuen uns auf die Zusammenarbeit!

01. Juli 2021

Aktivierung von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage und der Schüler\*innenvertretung (SV)

Online-Fortbildung und Austausch für Schülersprecher*innen und Stellvertreter*innen und interessierte Schüler*innen und Pädagog*innen der Courageschulen

Für aktive Schülervertretungsarbeit müssen Schülervertreter*innen wissen, was sie genau tun dürfen, welche Rechte sie haben und welche Hilfsmittel sie auf dem Weg zu ihren Zielen verwenden können. Außerdem sind es meist auch die Schüler*innen, die sich um die Fortsetzung des Projektes »Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage« an ihren Schulen bemühen.
Am ersten Tag wurden die Aktivitäten und Projektideen im Rahmen von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage untereinander besprochen und die Angebote der Landeskoor-dination vorgestellt.
Am zweiten Tag erhielten die Teilnehmenden hilfreiches Handwerkzeug für die Arbeit als Schülervertretung. Es gab auch Zeit, sich über die eigenen Erfahrungen miteinander auszutauschen.

15. Juni 2021

Blogger*innen-Workshop und Online-Seminar GEGEN Rassismus und Hate Speech FÜR Medienkompetenz und Demokratieförderung

Workshop mit der Gemeinschaftsschule »Am Roten Berg« Erfurt vom 15. – 18. Juni 2021

Rassistische Hetze ist in sozialen Netzwerken weit verbreitet und vergiftet das gesellschaftliche Klima. In dem viertägigen Workshop mit Said Rezek beschäftigten sich Schüler*innen der Gemeinschaftsschule mit rassistischer Hetze in sozialen Netzwerken. In praktischen und interaktiven Übungen wurde der Umgang mit Hate Speech gezeigt, wie sie
• Blog-Beiträge gegen Rassismus und für eine vielfältige Gesellschaft produzieren,
• spezielle Beitragsformen für soziale Netzwerke erstellen, zum Beispiel offene Briefe, Listicles, Tweets und Memes,
• das Handwerk des Bloggens professionell einsetzen, zum Beispiel die Themen- oder die Bildersuche und nicht zuletzt die Recherche,
• sich vor den Risiken in sozialen Netzwerken schützen, darunter Hassrede, Filterblasen, Fake News und Verletzung der Privatsphäre.

Es konnte ein Problembewusstsein dafür geschaffen werden und die Teilnehmenden wurden empowert, um sich für eine vielfältige Gesellschaft auch im Netz einzusetzen.