Landeskoordination Thüringen

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09. Oktober 2026

Aufnahmefeier an der Erich Kästner Grundschule in Gera

  • Die Courage Torte

    Die Courage Torte

  • Die Courage AG

    Die Courage AG

Wir freuen uns sehr, dass wir kurz vor den Herbstferien die 87. Schule im Netzwerk »Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage« begrüßen dürfen: Ein herzliches »Willkommen« an die Erich Kästner Grundschule in Gera.

Es wurde gesungen, gelacht, nachgedacht und zugehört. Gerade die Fragen und Aufzählungen zu Situationen in denen es Mut braucht, machten es sehr nachvollziehbar was es heißt, Teil des Netzwerks Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage zu sein. Die Schulpatin Franziska Kindmann verdeutlichte dies anhand von alltäglichen Situationen:

»Es kann mutig sein, eine Spinne aus dem Klassenzimmer raus ins Grüne zu tragen. Und es ist auch mutig in Situationen, in denen alle über ein anderes Kind lachen, dann genau nicht zu lachen, einzuschreiten und z.B. zu sagen « Das ist nicht lustig!« … Franziska Kindmann wird als Patin die Schule auch mit ihrer Expertise aus der Partnerschaft für Demokratie (PfD) begleiten und beraten können.
Die engagierte Courage AG die mit der Begleitung der Schulsozialarbeiterin den Prozess bis zur Aufnahmefeier führte und auch darüber hinaus fortsetzt, bekannte sich in ihrem Wortbeitrag ganz offiziell und stellvertretend für die Schülerschaft zu den Courage-Versprechen.

Die Reden von der Schulleitung, aus dem Schulamt und von der stellvertretenden Bürgermeisterin der Stadt Gera gaben der ganzen Veranstaltung auch noch mal einen wichtigen und offiziellen Rahmen, der über die Schule hinaus wirkt.

Insgesamt was es eine sehr berührende Veranstaltung nicht zuletzt durch den Schulchor, der auch durch seine inhaltlich tollen Lieder begeisterte, sondern auch durch die von einer Mutter selbst gebackene Schule-mit-Courage-Torte und ein von der Elternschaft bereitetes interkulturelles Frühstück. Die Krönung war natürlich die Enthüllung des Schildes was nun offiziell die Teilnahme am Netzwerk sichtbar macht. Ein tolles I- tüpfelchen war noch eine ganz persönliche Grußbotschaft von der Hamburger Musiker*in ANTE an die Schülerschaft der Grundschule. Freudig sangen und tanzten draufhin alle bei dem Song »Du bist wichtig« mit.

Herzlichen Glückwunsch an die Grundschule Erich Kästner! Wir freuen uns sehr, euch im Netzwerk willkommen zu heißen, und bedanken uns bei allen Beteiligten, die diesen besonderen Vormittag möglich gemacht haben. Auf viele mutige Projekte und gemeinsames Engagement für eine offene und diskriminierungsfreie mutige Schulkultur!

07. Oktober 2026

Rückblick: 2. Vernetzungstreffen Nord

  • Es kann  losgehen!

    Es kann losgehen!

  • Begrüßung, Wiedersehen, Kennenlernen

    Begrüßung, Wiedersehen, Kennenlernen

  • Natürlich mit viel Material

    Natürlich mit viel Material

  • Vielen Dank, Villa Lampe!

    Vielen Dank, Villa Lampe!

Am 7. Oktober 2026 fand in der Villa Lampe in Heilbad Heiligenstadt unser 2. regionales Vernetzungstreffen in Nordthüringen statt. Wir haben uns sehr gefreut, damit an das Treffen vom letzten Jahr anknüpfen zu können. Mit 25 Teilnehmenden war die Veranstaltung gut besucht: Schüler*innen, Lehrkräfte und Schulsozialarbeiter*innen kamen zusammen und sorgten für einen wertvollen und angenehmen Austausch. Gleich vier Schulen aus Heiligenstadt waren dabei: die Berufsbildende Bergschule St. Elisabeth, die weiterführende Bergschule St. Elisabeth, das Johann-Georg-Lingemann-Gymnasium und die Lorenz-Kellner-Regelschule. Aus der Region kamen außerdem das Berufliche Gymnasium Mühlhausen und das Regionale Förderzentrum Johann Pestalozzi aus Nordhausen.

Nach der Begrüßung startete die Workshopphase: Die Pädagog*innen sprachen mit MOBIT über die Debatte um »Neutralität« und die eigene Rolle als Lehrkraft. Die Schüler*innen entdeckten mit mit dem Demokratie-Werte-Turm Stein für Stein, welche Werte uns und unser Zusammenleben prägen. Zum Ausklang blieb viel Zeit und Raum für Vernetzung und Gespräche.

Wir sind sehr glücklich über diesen Austausch. Deutlich wurde: Die vielen Engagierten leisten einiges, und die Strukturen des normalen Schullebens machen es nicht immer leicht, sich für die Ziele und Werte des SoR-Netzwerks starkzumachen. Umso wichtiger, dass ihr (weiter) dabei seid und die positiven Entwicklungen an den Nordthüringer Schulen voranbringt!

Ein großes Dankeschön geht an Schrankenlos e. V. für die Koordination, an MOBIT sowie die Koordinierungs- und Fachstelle der Partnerschaft für Demokratie im Eichsfeld für die Workshops – und natürlich an die Villa Lampe! Mit viel Inspiration sind wir zurück nach Weimar gefahren.

06. Oktober 2026

Rückblick: 1. Vernetzungstreffen Süd

  • Vorstellung der Arbeit der Landeskoordination

    Vorstellung der Arbeit der Landeskoordination

  • Ins Arbeiten kommen

    Ins Arbeiten kommen

  • Austausch

    Austausch

  • Material

    Material

Am 6. Oktober kamen im Community Art Center in Suhl Schüler*innen, Pädagog*innen, bereits aktive Courage-Schulen, interessierte Schulen sowie Menschen aus der Region zusammen, um sich kennenzulernen, auszutauschen und neue Verbindungen zu knüpfen.

Im Mittelpunkt des Tages stand die Frage, wie demokratische Beteiligung an Schule gestärkt und insbesondere die Arbeit von Schüler*innenvertretungen unterstützt werden kann. In zwei Workshops wurde das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet: Schüler*innen beschäftigten sich gemeinsam mit dem SV-Bildungswerk mit Projektmanagement, Teambuilding und einer starken SV-Arbeit. Parallel ging es im Workshop für Pädagog*innen darum, wie Schüler*innenvertretungen im Schulalltag begleitet, gestärkt und unterstützt werden können. Außerdem stellten sich regionale Partner*innen aus der politischen und kulturellen Bildung ihre Arbeit, Projekte und Unterstützungsangebote vor.

Besonders schön war die offene Atmosphäre: Es wurde diskutiert, Erfahrungen wurden geteilt, neue Kontakte geknüpft und Ideen für die weitere Zusammenarbeit in Südthüringen gesammelt.

Vielen Dank an alle Schüler*innen, Pädagog*innen, Referent*innen, Partner*innen und Interessierten, die diesen Tag mitgestaltet haben und an das Community Art Center für die Bereitstellung der Räumlichkeiten.
Wir freuen uns darauf, die regionale Vernetzung weiter auszubauen und gemeinsam noch mehr Raum für Austausch und Vernetzung zu schaffen.

Das Vernetzungstreffen fand in Kooperation mit der Thüringer Landeszentrale für politische Bildung und dem Staatlichen Schulamt Südthüringen statt.

18. September 2026

Tag der Zivilcourage in der Schule am Andreasried

  • Tag der Zivilcourage

    Tag der Zivilcourage

Anlässlich des bundesweiten Aktionstages der Zivilcourage am 19. September 2026 haben viele engagierte Schüler*innen und Pädagog<*innen der Schule am Andreasried gemeinsam Vielfalt, Zusammenhalt und Toleranz gefeiert! Am Freitag, dem 18. September 2026 machte der Unterricht Pause – stattdessen fanden Workshops statt, die Tanz-AG trat auf und der neue Pate der Schule wurde willkommen geheißen: René Strobach unterstützt von nun an die Schule mit seinem Wissen, seinen Erfahrungen und seiner Tatkraft, herzlich willkommen im Netzwerk! Auch Chris Wunderlich, Vorsitzender des Beirats für Menschen mit Behinderungen, und Carola Hettstedt, Kommunale Beauftragte für Menschen mit Behinderungen, waren vor Ort, sprachen ihre Anerkennung für das Engagement der Schulmitglieder aus und betonten die Relevanz von Diversität und Teilhabe für ein aufregendes und bereicherndes Leben. Der Projekttag, so Courage-AG-Mitglied André Groth, könnte zukünftig auch jährlich stattfinden und für Diskriminierung sensibilisieren. Seit stolzen 11 Jahren ist die Schule Mitglied bei »Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage« und wir freuen uns auf (mindestens) weitere 11, mit erlebnis- und erkenntnisreichen Aktionen wie dieser. Danke für euer wertvolles Engagement!

08. September 2026

Mut zum Mitmachen! Rückblick auf das 11. Landestreffen

Mehr als 120 engagierte Schüler*innen und Pädagog*innen aus ganz Thüringen sind am 8. September 2026 nach Erfurt gekommen – zu unserem 11. Landestreffen im Thüringer Landtag. Unter dem Motto »Mut zum Mitmachen!« ging es in zahlreichen Workshops und Programmpunkten um die zentralen Anliegen unseres Netzwerks: Wie schaffen wir an Schulen ein solidarisches, demokratisches und offenes Miteinander – und wie erkennen und bekämpfen wir Diskriminierung und Ausgrenzung im Schulalltag?

Am Vormittag gab es viel Stoff zum Mitnehmen: In einem Workshop ging es um SV-Arbeit, in einem anderen um Zivilcourage – also darum, wie man spontan und wirksam eingreifen kann, wenn es drauf ankommt. Ein dritter Workshop widmete sich der Frage, was Diversität eigentlich bedeutet. Bei Führungen durch den Landtag konnten die Teilnehmenden einen direkten Einblick in den Ort erleben, an dem die Demokratie auf der höchsten politischen Ebene in Thüringen ausgehandelt wird.

Für uns als Landeskoordination waren die Austauschrunden mit euch besonders wertvoll: Ihr kamt als Lehrkräfte und Schüler*innen aus ganz unterschiedlichen Schularten und Landkreisen zusammen und habt euch untereinander und mit uns ausgetauscht – über die Lage an eurer Schule, Herausforderungen, Projekte und neue Pläne. Dabei wurde deutlich, dass viele Schulen aktuell mit mehr menschenfeindlichen Aussagen und Vorfällen zu kämpfen haben. Gleichzeitig gab es viele gute Beispiele, wie Schulen mit eigenen Konzepten sensibilisieren und vorbeugen – und wie sich die Werte von SoR-SmC nicht nur in der Schülerschaft, sondern auch im Kollegium stärker verankern lassen. Für uns war das eine wertvolle Gelegenheit, ein Stimmungsbild aus dem ganzen Netzwerk zu bekommen.

Am Nachmittag wurde es dann kreativ: Bei Hip-Hop und Gesang, 90 Minuten Bandprobe und »Crazy Cooking« war für jeden Geschmack etwas dabei. Mittags luden wir außerdem zu einem Markt der Möglichkeiten ein, auf dem verschiedene Träger der Demokratie- und Kulturarbeit aus Thüringen sich vorstellten – inklusive dem ein oder anderen coolen Goodie zum Mitnehmen.

Ob im Programm oder in den Pausen: Es war ein Tag voller Vernetzung und neuer Kontakte – dafür sorgte auch das leckere und reichhaltige Catering des Landtags, für das wir uns herzlich bedanken möchten! Ein großes Dankeschön geht an alle Workshop-Leitenden und Kooperationspartner*innen – nur durch euch war dieser Tag so ein Erfolg, und eine schöne Belohnung für das Engagement, das die Thüringer Aktiven im SoR-SmC-Netzwerk das ganze Jahr über zeigen.

Das Landestreffen hat wieder gezeigt, wie viel Energie, Ideen und Engagement in unserem Netzwerk stecken – und wie wir gemeinsam eine klare Haltung gegen antidemokratische und diskriminierende Tendenzen stärken. Danke an alle, die sich eingebracht, diskutiert, zugehört, nachgefragt, Erfahrungen geteilt und neue Impulse mitgenommen haben!

Wir hoffen, ihr seid mit neuen Ideen, Kontakten und vielleicht auch etwas zusätzlichem Mut für eure Arbeit an der Schule und darüber hinaus gut nach Hause gekommen. Danke, dass ihr dabei wart! Wer noch Feedback geben möchte: gerne hier klicken oder direkt per Mail oder Anruf bei uns. Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr!

02. Juli 2026

Das Netzwerk wächst: Vier Aufnahmefeiern zum Schuljahresende

  • Aufnahmefeier in der Parkschule

    Aufnahmefeier in der Parkschule

  • Stand der Landeskoordination

    Stand der Landeskoordination

  • Bühnenprogramm im Lingemann-Gymnasium

    Bühnenprogramm im Lingemann-Gymnasium

  • Aufnahmefeier in der Puschkinschule

    Aufnahmefeier in der Puschkinschule

  • Rede am Lucas Cranach Förderzentrum

    Rede am Lucas Cranach Förderzentrum

Tolle Nachrichten: Kurz vor den Sommerferien haben wir in einem Aufnahmefeier-Marathon vier weitere Schulen in unserem Netzwerk begrüßen dürfen. Das Förderzentrum Lucas Cranach wird die 83., die Puschkin Grundschule in Erfurt die 84., die Parkschule in Weimar die 85. und das Lingemann Gymnasium in Heilbad Heiligenstadt die 86. Schule im Netzwerk »Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage«.

Das Förderzentrum Lucas Cranach machte den Anfang und feierte seine Aufnahme am 10. Juni 2026. In diesem Rahmen fand die erste Verleihung des Courage-Preises der Schule statt. Jede Klasse hatte einen tollen Beitrag vorbereitetet und präsentiert.

Darauf folgte die Puschkinschule Erfurt am 26. Juni, die zusammen mit den Pat*innen von Spirit of Football ein bewegungsreiches und animierendes Programm gestalteten und so die Feier zu einem unvergesslichen Erlebnis werden ließ!

Am 2. Juli durften zwei weitere Schulen ihre Aufnahme zelebrieren: Die Regelschule Parkschule Weimar und das Lingemann-Gymnasium in Heilbad Heiligenstadt. Beide Schulen verbanden die Feierlichkeiten mit dem anstehenden Sommerfest. In Weimar konnten motivierte Schüler*innen sich mit 10 Hampelmännern eine kleine SoR-SmC-Überraschung verdienen, was viel Freude bereitete und zahlreiche Gespräche ermöglichte. In Heilbad Heiligenstadt wurde ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm aus Tanz, Musik und Wortbeiträgen geboten, bei Flohmarkt, Candy-Bar und Glitzertattoos wurde »Vielfalt« – das diesjährige Motto des Festes – gebührend gefeiert. Der Pate Kai Majer erinnerte in seiner Rede daran, dass eine »Schule ohne Rassismus« durch die Aufnahme in das Netzwerk mitnichten erreicht, sondern ein gemeinsames Ziel sei, an dem jeden Tag gearbeitet werden muss.

Besonders beeindruckend war das große Interesse der Schüler*innen. Sie stellten viele spannende Fragen und entwickelten im Gespräch bereits erste Ideen für Projekte, die sie im kommenden Schuljahr an ihrer Schule umsetzen möchten. So wird das Netzwerk mit Leben gefüllt: durch Eigeninitiative, Kreativität und den gemeinsamen Wunsch, Schule zu einem Ort zu machen, an dem alle Menschen willkommen sind.
Herzlichen Glückwunsch an die Schulgemeinschaften! Wir freuen uns sehr, euch im Netzwerk willkommen zu heißen, und bedanken uns bei allen Beteiligten, die diesen besonderen Tag möglich gemacht haben. Auf viele mutige Projekte und gemeinsames Engagement für eine offene und diskriminierungsfreie Schulkultur!!

08. Mai 2026

Aufnahmefeier Ostschule Gera

  • Hurra! Die Freude ist groß.

    Hurra! Die Freude ist groß.

  • Perspektiven von Schüler*innen

    Perspektiven von Schüler*innen

  • Perspektiven von Schüler*innen

    Perspektiven von Schüler*innen

  • Perspektiven von Schüler*innen

    Perspektiven von Schüler*innen

Tolle Nachrichten aus Gera: Die Ostschule wurde als 82. Schule in Thüringen in unser Netzwerk aufgenommen. Ein großes Danke an die Enagierten vor Ort, die sich dafür eingesetzt haben! Eine tolle Aufnahmefeier fand am 8. Mai 2026 statt. Hier könnt ihr Perspektiven von Schüler*innen lesen, dank denen heute auch die Ostschule Gera sagen kann: Wir stehen ein für ein couragiertes Miteinander und gegen jede Form der Diskriminung!

25. März 2026

Rückblick: Vernetzungstreffen Ostthüringen, 25.03.2026 in Gera

  • Mitmachen! Das musste man heute nicht zwei Mal sagen.

    Mitmachen! Das musste man heute nicht zwei Mal sagen.

  • Full House in der Häselburg!

    Full House in der Häselburg!

  • Möglichkeiten zum Austausch standen bereit...

    Möglichkeiten zum Austausch standen bereit...

  • und wurden genutzt!

    und wurden genutzt!

  • Workshop Forumtheater

    Workshop Forumtheater

Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus fand am 25. März in Gera ein inspirierendes Vernetzungstreffen von »Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage« für engagierte Schüler*innen und Pädagog*innen aus Ostthüringen statt. In offener und wertschätzender Atmosphäre bot die Veranstaltung Raum für Austausch, neue Kontakte und frische Impulse durch zwei Workshops.

Der Tag begann mit einem lockeren Austauschformat bei Kaffee und Limo. Hier wurden bekannte Gesichter wiedergetroffen und neue Kontakte geknüpft wurden. Eine Mitmach-Pinnwand machte sichtbar, welche Projekte, Fragen und Herausforderungen die Schulen aktuell beschäftigen. Insgesamt kamen Perspektiven aus sieben Schulen aus Gera, Jena und Neustadt/​Orla zusammen.

Ein Highlight war dabei die Anwesenheit der »Omas gegen Rechts« aus Gera! Sie unterstützten uns netterweise zu dritt bei der Durchführung vor Ort. Dadurch gab es nicht nur einen Austausch der Schulen untereinander, sondern zusätzlich altersübergreifende Begegnungen von Klasse 7 bis zu den »Omas«. Vielen Dank für euren Support!

Am Nachmittag wurde in zwei Workshops inhaltlich weitergearbeitet: Ein Angebot richtete sich an Pädagog*innen und führte in die Methode des Forum-Theater ein. Als rollen- und schauspielerische Methode für die Bildungsarbeit erprobten die Teilnehmenden, wie sich damit diskriminierende Alltagssituationen reflektieren und neue Handlungsoptionen entwickeln lassen. Parallel beschäftigten sich die Schüler*innen in einem interaktiven Workshop mit Rassismus und Diskriminierung. Durch Übungen, Austausch und Perspektivwechsel wurden sie darin gestärkt, Empathie zu entwickeln und Zivilcourage im Schulalltag zu zeigen.

So entstanden im Laufe des Tages Ideen, wie Schulen aktiv gegen Rassismus, Diskriminierung und Ausgrenzung vorgehen und demokratische Werte stärken können. Das Treffen setzte ein starkes Zeichen für Vielfalt, Engagement und gelebte Solidarität im schulischen Kontext. Ein großer Dank gilt der Häselburg Gera und ihrem Team, die diesen gelungenen Tag ermöglicht haben.

17. März 2026

Rückblick: Courage-Coach-Ausbildung 6.-8. März 2026

  • Abends kam auch Karaoke nicht zu kurz!

    Abends kam auch Karaoke nicht zu kurz!

Rückblick: Courage-Coach März 2026

Vomn 6. bis 8. März fand eine neue Ausbildung mit 16 engagierten Schüler*innen aus ganz Thüringen statt. Mit dabei waren die Regelschule Breitungen, das Albert-Schweitzer-Gymnasium Erfurt, die Freie Waldorfschule Eisenach, die Oststadtschule Eisenach, das Zabel–Gymnasium Gera, die Bergschule Heilbad-Heiligenstadt und das TGS Kulturanum Jena. Die Veranstaltung war eine Kooperation mit dem Netzwerk für Demokratie & Courage – zwei Teamerinnen vom NDC begleiteten die Teilnehmenden durch das Seminar und vermittelten ihnen einen Grundlagen-Workshop zum Thema Diskriminierung und couragiertem Handeln.

Im Fokus des Seminars: Wissen über Diskriminierung und gesellschaftliche Strukturen aneignen, Perspektiven teilen und im Austausch voneinander lernen. Dabei ging es auch darum, konkrete Handlungsmöglichkeiten für Probleme an den eigenen Schulen zu finden und Courage-AGs zu stärken.

Dafür ging es am Freitagnachmittag los mit dem Austausch an Erwartungen und Wünschen fürs Wochenende. Von jahrelanger Erfahrung in aktiven Courage-AGs bis zu frisch gegründeten und motivierten Gruppen war alles dabei. Ebenso kamen die Teilnehmenden von verschiedenen Schulformen sowie aus ländlichen und städtischen Orten. Schnell wurde klar: in diesem Raum gibt es viele verschiedene Perspektiven! Beim gegenseitigen Kennenlernen halfen ein abendlicher Ausflug in die Innenstadt – und eine lange Runde »Werwolf« vor dem Schlafengehen.

Trotzdem fit ging es am Samstag mit dem Hauptteil des inhaltlichen Programms weiter. Die Gruppe setzte sich vertieft mit Diskriminierung in der Gesellschaft auseinander und nahm dabei vor allem Rassismus in den Blick. Neben Input gab es viel Raum für Erfahrungsaustausch und persönliche Eindrücke. Für den Nachmittag lag der Fokus auf dem anstehenden Workshop, den die Teilnehmenden selbst »erlernen« wollten. Denn Courage-Coach sein bedeutet, an der eigenen Schule Workshops mit jüngeren Klassen zum Thema Diskriminierung und couragiertes Handeln durchführen zu können. Ein mutiger Schritt! Dafür war eine Menge Vorbereitung nötig: Was brauche ich, um einen guten Workshop zu teamen? Wie ticken eigentlich Schüler*innen aus den fünften und sechsten Klassen? Welche Tipps und Tricks helfen beim Moderieren? Und wie gehe ich mit schwierigen Situationen um?

Die Teilnehmenden gingen couragiert selbst ans Werk und erprobten in Kleingruppen die einzelnen Parts des Workshops, der anschließend in den Schulen umgesetzt werden soll. Anschließend stellten sie sich gegenseitig die einzelnen Teile vor, während der Rest der Gruppe eine 5. Klasse simulierte. Während des gesamten Prozesses erhielten sie konstruktive Unterstützung und Feedback durch die erfahrenen Teamerinnen des NDC.

Und so startet ein neuer »Jahrgang« an Courage-Coaches seine Arbeit an den Schulen! Die Rückmeldungen zum Wochenende fielen überwältigend positiv aus: Neben Austausch, Lernen und dem Ausprobieren mutiger Schritte hatten Alle zusammen auch eine große Menge Spaß.

Liebe Courage-Coaches, DANKE für euren Einsatz und eure Zeit! Es war inspirierend, mit euch zusammenzuarbeiten. Die nächste Möglichkeit gibt es dann Ende des Jahres – vom 6. bis 8. November findet die nächste Schulung statt.

27. November 2025

Rückblick Workshop »Welchen Freiraum gibt Schule der Demokratiebildung?«

  • Einführung ins Thema mit den Referentinnen

    Einführung ins Thema mit den Referentinnen

  • Schön, dass so viele Interessierte teilgenommen haben!

    Schön, dass so viele Interessierte teilgenommen haben!

Am Donnerstag, den 27.11., fand in der Jenaplanschule Weimar der Workshop »Welchen Freiraum gibt Schule der Demokratiebildung?« statt.

Gemeinsam mit Lehrerinnen, Schülerinnen, Eltern und weiteren Interessierten diskutierten wir den Umgang mit politischen Themen im Klassenzimmer. Im Mittelpunkt stand die Frage nach dem oft behaupteten Neutralitätsgebot. Schnell wurde deutlich: Lehrkräfte dürfen nicht neutral sein, sondern sind durch Schulgesetz und Verfassung verpflichtet, sich für Menschenrechte und Demokratie einzusetzen.

Die eingeladenen Referentinnen machten zudem klar, dass der Begriff »Neutralität« zunehmend von rechten Parteien als Kampfbegriff genutzt wird, um Lehrkräfte zu verunsichern. Dem mit Haltung und Standfestigkeit zu begegnen und sich nicht einschüchtern zu lassen, sei eine gemeinsame Aufgabe aller Beteiligten.

Durch die Beiträge des Schulamts Ostthüringen und Mittelthüringen, von MOBIT sowie des Bündnisses gegen Rechtsextremismus Weimar erhielten die Teilnehmenden wertvolle Einblicke in rechtliche Grundlagen, konnten Fragen klären und Handlungsstrategien für konkrete Situationen – etwa im Umgang mit diskriminierenden Symbolen – mitnehmen.

Das große Bedürfnis nach kollegialem Austausch, gegenseitiger Unterstützung und Ermutigung wurde deutlich. Sicher ist: Dies wird nicht die letzte Veranstaltung zu diesem wichtigen Thema gewesen sein.