Landeskoordination Thüringen

Entstehungsgeschichte

Bereits im Jahr 1995 wurde das Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ in Thüringen gegründet. Damit ist Thüringen eines der Bundesländer, in dem die Projektaktivitäten bereits im Gründungsjahr begannen. Noch im selben Jahr bekam das Gymnasium Georgianum in Hildburghausen als erste Courage-Schule in Thüringen den Titel verliehen. Mobit e. V. leitete über viele Jahre die Landeskoordination in Thüringen. In dieser Zeit gelang es, das erste Bundestreffen von SoR – SmC nach Thüringen zu holen. 2008 kamen aktive Schüler*innen, pädagogische Fachkräfte und zahlreiche Interessierte aus dem ganzen Bundesgebiet in die EJBW nach Weimar, um gemeinsam an neuen Impulsen für das Projekt zu arbeiten.

Im Zuge der öffentlichen Diskussion um die Morde des NSU und den darauffolgenden Prozessen rückten Themen wie rechte Gewalt, aber auch Vielfalt und Toleranz wieder stärker in den Fokus der Politik und Gesellschaft. Besonders das Projekt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ kann mit seiner demokratiestärkenden und toleranzfördernden Ausrichtung zu einer offenen und pluralistischen Gesellschaft beitragen. Aus diesem Grund sagten das TMBWK und das TMSFG eine stärkere Unterstützung dem Projekt in Thüringen zu.

2013 übernahm die EJBW die Landeskoordination SoR – SmC in Thüringen. Karin Schreibeis und Frank Hofmann stellten in den ersten Monaten die Kontakte zu den Schulen her und führten eine Titelverleihung an der Staatlichen Regelschule „Christian Gotthilf Salzmann“ in Sömmerda im Juni 2013 durch.

Mobit e. V. ist weiterhin an dem Ausbau und Weiterentwicklung des Netzwerkes in Thüringen sehr interessiert und unterstützt das Thüringer Netzwerk als Kooperationspartner.

Auftaktveranstaltung 2013

Nach Übernahme der Landeskoordination durch die EJBW fand am 9. September 2013 die Auftaktveranstaltung in Weimar statt, die dem Projekt in Thüringen neuen Schwung verlieh. Frank Hoffmann organisierte diese Veranstaltung.

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